Montag, 29. Februar 2016

Welche innovativen Geschäftsideen würdet ihr umsetzen wollen?

Warum ein Unternehmer Geschäftsideen oder den Weg dorthin gerne weitergibt

Wie schon in anderen Artikeln geschrieben, kann man nur wenige oder nur eine Firma aufs Mal aufbauen. Wenn man also losgelegt hat, wird es schwierig, neue zusätzliche Geschäftsmodelle zu starten. Die Verbindlichkeiten mit den eigenen Geschäftspartnern und Investoren holen erst das Maximum aus einem heraus. Und statt eine neue Idee selber zu starten, geht somit viel Defokussierungsenergie nun in diesen Artikel, sodass ich mich im Anschluss auf meine eigenen Themen konzentrieren kann ;)

Diese Frage hat es mir angetan:


"Was für innovative Geschäftsideen würdet ihr durchsetzten wollen?"

"Hallo,
was würdet ihr als innovative Geschäftsidee erstellen wenn ihr die Gelegenheit und Möglichkeiten dazu hättet?
Vielen Dank im voraus :)"


Welche Geschäftsidee würde ich Umsetzen, würde ich Morgen meine Firma verkaufen?

Ich würde nicht bei der Idee selbst beginnen, sondern die Welt nach und nach so eingrenzen, dass ich mir im klaren bin, wie und zu welcher Thematik ich in Zukunft arbeiten will. Wenn diese Eingrenzung des künftigen Geschäftsmodells gemacht ist, kann man diese Faktoren mit verschiedensten Problemen der Welt und mit den eigenen Fähigkeiten oder Interessen durchdenken. Tut man dies zu zweit, ist die Brainstorm-Power noch grösser. 
So komme ich zum Schluss: Der Weg zur Geschäftsidee ist erfolgsentscheidend.
Ausserdem:
Noch heute arbeite ich mit dem selben Geschäftspartner zusammen, mit dem ich die erste Idee vor 8 Jahren brainstormte. Wir sind zu einem Dream-Team zusammengewachsen. Es ist zentral, dass ein Co-Founder von Anfang an die Vision mit einem teilt. Unsere Vision war es, ein international skalierbares Unternehmen aufzubauen - und ist es noch heute. Wir starteten ohne Startkapital, ohne Erfahrung und ohne Netzwerk. Legt man mit einer derartig langfristigen Vision gemeinsam los, ist die Chance grosser, dass das Team hält. Ich bin heute überzeugt: Erst durch das blinde Vertrauen in andere Menschen über mehrere Jahre - im Team aufgrund einer gemeinsamen Vision - kann das Grosse erst erreicht werden.


Hier die Antwort auf deine Frage:
Drei Punkte, die ich unbedingt beachten würde bei der Entwicklung eines Geschäftsmodelles:




  • Das Modell muss unbedingt skalierbar sein. Sorge dafür, dass du nicht selbständig bist, sondern zum Unternehmer wirst.
    Beispiel selbständig
    : Du verkaufst ein tolles Produkt oder eine tolle Dienstleistung, das/die sehr von deinen Fähigkeiten abhängt, etwas das ein durchschnittlicher Warenhausmitarbeiter nicht verkaufen könnte.

    Beispiel Unternehmer
    : Du verkaufst ein Produkt oder eine Dienstleistung, die selbsterklärend ist. Du kannst nach 2 Jahren problemlos einen Monat in Urlaub gehen, ohne dass der Umsatz einbricht.

    Buchempfehlung: Rich Dad, Poor Dad

  • Lanciere etwas, das wirklich etwas in der Welt bewirkt. Niemand wartet auf eine neue Möbelmarke oder auf eine weitere Online Marketing Agentur.Themengebiete, wo du etwas bewirken kannst, sind- Wasserversorgung- Hungerbekämpfung- Bildung- Energie- Sicherheit- Mobilität- Impact Invesments / Philantrophy- ...
    Denke dabei global oder an Länder wie Nigeria, Indien, Türkei, Brasilien, wo jeder ein Smartphone besitzt, aber kein Bankkonto. Wo jeder Zugang zum Internet hat, aber nicht unbedingt eine Toilette. Diese Leute erreicht man Problemlos, doch fehlt es ihnen an vielen Dingen: Echte Bedürfnisse sind vorhanden.

    Empfehlung: Suche nach Singularity University und nach Peter Diamandis

  • Lass einfach los und setze um. Starte mit Marketing für deine simplen Ideen. Wenn du keine Interessenten oder gar Kunden findest, bevor du ein Produkt marktreif hast, dann wird es auch schwierig, diese nach der Lancierung zu finden. Die Fantasie ist ein stärkeres Verkaufsargument als ein bereits entwickeltes Produkt.Durch die Feedbacks von potentiellen Kunden erfährst du erst, wo die echten Marktbedürfnisse sind.Du brauchst dir auch keine Sorgen zu machen, dass dir jemand die Idee klauen würde. a) hat niemand Zeit dazu b) sind wenige Leute da draussen, die 3-4 Jahre durchbeissen können und sich auf die Umsetzung von simplen Ideen fokussieren können und c) besteht eine erfolgreiche Firma aus hunderten Ideen, die funktioniert haben und nicht bloss aus einer. Bevor diese hunderten Ideen funktionierten, gab es Tausende, die nicht funktioniert haben. Erst durch diese Erfahrung wirst du ein guter Unternehmer. Jemand ohne diese Erfahrungen kann nur mit sehr viel Glück erfolgreich die erste Firma aufbauen. d) werden erst die Geschäftsmodelle kopiert, die bereits grossen Erfolg haben. Mit 5 Millionen Umsatz aufwärts musst du dir dann diese Sorgen machen - doch hast du dann auch andere Mittel und Möglichkeiten.

    Gerne kannst du weitere Fragen stellen rund um Geschäftsideen. Schreibe diese einfach unten als Kommentar.



Die Singularity University inspiriert zu neuen Geschäftsideen
Die grössten Herausforderungen der Welt gemäss Singularity University: Inspiration für die nächste Geschäftsidee

Freitag, 26. Dezember 2014

Die beste Unsubscribe-Page! Wie man auf der Unsubscribe-Page Kontakte bei der Stange hält

Wenn sich ein Kunde, Geschäftspartner oder einfach potenzieller Lead vom E-Mail Verteiler entfernen lassen will, also "unsubscribe" klickt, gibt es nur noch eine geringste Chance, dass sich dieser doch noch umstimmen lässt.
Dabei ist zu bedenken, dass die meisten Leute, die sich austragen lassen wollen, dies nicht tun, weil sie das Unternehmen oder das Angebot nicht mögen, sondern weil sie täglich einfach zu viele E-Mails in ihrem Account haben.

Genau so klicke ich jede Woche mehrmals auf "unsubscribe" - auch bei Unternehmen, die ich mag und deren Kunde ich gerne bin. Nun (und dies hat nichts mit weihnachtlichem Wohlwollen zu tun ;) ) traf ich auf eine Unsubscribe-Landingpage, die mich begeisterte.

Hier die überzeugendste Unsubscribe-Page, die ich je gesehen habe. Vor allem die zweite Hälfte hat es in sich.


Die leichte Innovation: "Unsubscribe-Pause"

Für Personen, die soeben gekauft haben und wissen, dass sie erst in drei oder sechs Monaten wieder kaufen wollen. Mit dem Schieber kann eingestellt werden, ob man einen, zwei, oder gar sechs Monate keine E-Mails mehr erhalten will. Eine wirklich tolle Umsetzung und frische Unsubscribe-Luft.



Die grosse Innovation: Unsubscribe ist Musik!


I don't want to miss a thing
Subscribers erhalten weiterhin jede E-Mail von diesem Anbieter.
De facto ist diese erste Stufe natürlich kein unsubscribe - einfach wird der Anker wieder sehr hoch gesetzt. Sogleich wird einem klar, dass man wirklich etwas verpassen könnte!


Simply the best
Subscriber erhalten nur Zusammenfassungen.
Natürich entsteht so eine zusätzliche Zielgruppe - doch kann diese sehr gut als 'rational-people' oder 'executive list' gesehen werden. Treffender könnte man ein Gesicht aus der Musikindustrie nicht für eine Unsubscribe-Page verwenden.



Leave me alone.Falls man sich wirklich abmelden will. Und wiederum perfekt treffendes Bild von Michael Jackson - ein sympatisches dazu. So ist man sehr versucht, statt "aus allen Verteilerlisten austragen", doch eher für "Simply the best" zu stimmen. Eine Art "halbes" unsubscribe.


Unsubscribe für Humorlose

Natürlich wurde die klassische Variante nicht vergessen: Für die ganz trockenen "Unsubscriber" gibt es zu unterst einfach den Link zum sofortigen austragen. 



Zum Verständnis: Diese Unsubscribe-Geschichte hat Platz gefunden auf einer einzigen übersichtlichen Landingpage und glänzt durch eine gute Usability.
Gratulation an die englische Hotelplattform secret escapes!

Kommentare zu anderen inspirierenden Unsubscribe-Page Ideen bitte unten eintragen! :)

Dienstag, 4. Februar 2014

Was halten Sie von der Geschäftsidee www.colok.de ? (T-Shirt Onlineshop)

"Sehr informativ und hilfreich. Was halten Sie von meiner Geschäftsidee www.colok.de?Eine Frage von Colok

Herzliche Gratulation zum ersten Onlineshop - jetzt gehts los!

Mir gefällt der Ansatz von "just do it!". Sehr gut, dass ihr etwas wagt - bereits mit 16! Wenn ihr jetzt dran bleibt, euer Wissen vertieft und das Gelernte anwendet, gehört ihr mit 22 zu den gesuchtesten (und bestbezahltesten) Online Marketing-Gurus Deutschlands. Online Marketing macht grossen Spass: Innert weniger als einer Minute haben 2 Milliarden Menschen Zugang zu eurem Flagshipstore: www.colok.de ist besser zugänglich als das teuerste Ladenlokal in eurer Stadt - weil es eine Webseite ist. Klar ist sie nicht perfekt, doch die Erfahrung und der Erfolg kommt, wenn ihr jetzt dran bleibt und nicht aufhört, euch zu verbessern.


Einige Tipps:

  • Was ich sehr empfehlen kann, ist auf der Home Seite statt dem Prozess die Produkte abzubilden (E-Mail abrufen und Formular ausfüllen sind nicht sehr emotionale Tätigkeiten - wenn man eine Marke aufbaut, geht es nur über Emotion)
  • Nutzt euer Alter: Ein 45-jähriger Marketingleiter eines etablierten Labels hat oft nicht mehr Ahnung von Internet wie eure Eltern. Ihr seid in dieser Welt aufgewachsen - euer Hirn ist anders konditioniert. Nutzt diesen Vorteil, bevor die 5 Jahre jüngeren euch um die Ohren fliegen. Googelt nach "Marketing Automation", "A/B Testing", "Usability Testing"
  • Ganz grosses Kino ist die Ideen Factory von Visual Website Optimizer
    Diese kannst du kostenlos einsehen, wenn du einen Trial Account machst.
  • Macht ausserdem kreatives Marketing, wo andere Marken nicht hin kommen.
    Platziert Bilder von der Marke auf Instagram, Facebook ect. - macht dazu auch ein Markenprofil auf diesen Plattformen mit Link zu eurer Webseite. Ihr könntet einen Contest lancieren, wo eure Kollegen die Kleider in verrückten Posen hochladen und dann abgestimmt wird, wer eine ganze Kollektion geschenkt erhält. Wenn 20 Mitmachen und alle ihre Freunde zum Voting engagieren, kann das nette Effekte haben zum Starten. Unbedingt nicht vergessen, wenn ihr den Preis dann vergebt, dies ebenfalls mit Foto mitzuteilen. Und eine Woche später vom "Experten" weitere Killer-Posen zu präsentieren. Ideen findet ihr auch beim Googeln von "Planking" ;)


Grundsätzlich:

Super wäre, dass wenn man auf ein Produkt klickt, dieses im Formular gleich ausgewählt ist. Auf die Art, die ihr jetzt gewählt habt, ist es äusserst schwierig, das Geschäftsmodell zu skalieren. Stellt euch vor, die T-Shirt Kollektion wird ergänzt durch Geldbörsen, Sweatshirts und Boxershorts. Irgendwann habt ihr so viele Produkte, dass ihr mit einer selber gebauten Lösung an die Grenzen stösst - und damit Kunden verärgert. Wenn ihr einen "Investor" dazu überreden könnt, mit 25 Euro pro Monat einen Onlineshop zu finanzieren, empfehle ich Shopify, wo ihr auch die Einfachheit (ohne IT Kenntnisse) in einer kostenlosen Testversion ausprobieren könnt.
Dieses weltweit tätige Unternehmen bietet ausserdem viele Tools an, die durch Erfahrung entwickelt wurden und die Kundengewinnung, die Skalierbarkeit sowie den langfristigen Erfolg erleichtern.

Montag, 17. Juni 2013

Sollte man neue Geschäftsideen gleich patentieren lassen?

Ich beobachte, dass die häufigste Angst bei Jungunternehmern ist, dass jemand die eigene Geschäftsidee kopiert und einem damit den Markt "klaut".

Diese Angst ist aus meiner Sicht unbegründet. Nicht nur weil im Normalfall die Märkte so gross sind, dass ein einzelnes Unternehmen diese nicht vollständig abdecken kann. Die Angst gründet meistens auf einem oder mehreren der folgenden Denkfehler.

Denkfehler 1:
Geschäftsmodelle zu patentieren ist in erster Linie eine Idee, die nicht funktioniert.
Wenn man Geschäftsideen patentieren lassen könnte, gäbe es nur einen Friseuren auf der Welt, und nur ein Kino. Zudem gäbe es nur eine Restaurantkette.
Patentieren lassen sich fast ausschliesslich Technologien. Rohe Details dazu findet man beim Patentamt.

Denkfehler 2:
Ideen werden erst kopiert, wenn sie sich erfolgreich am Markt bewiesen haben. Konkret braucht es Relevante Umsätze oder einen anderen proof of concept.
Beispiel: Zappos wurde in den USA gegründet und konnte innert zehn Jahren eine Milliarde Umsatz erreichen. Darauf hat Zalando 1:1 das Geschäftsmodell von Zappos kopiert - in Europa und mit fähigen Umsetzern. Zalando erreichte eine Milliarde Umsatz innert fünf Jahren (die Zahlen nur ungefähr).
Wie bei Redbull und Pepsi ist dabei ein Mitbewerber nicht immer schlecht, sondern trägt zum Wachstum der Marktgrösse bei. Jeder konnte und kann noch heute neue Getränke verkaufen, wegen Coca Cola und Pepsi stieg jedoch der Absatz von limonadeartigen Getränken gigantisch.

Denkfehler 3:
Eine Idee nützt noch gar nichts - sie ist auch nichts wert.
Im Gegenteil: Die meisten Unternehmer haben täglich Ideen, aber keine Zeit, diese umzusetzen. Ein Unternehmer arbeitet bereits 150% an seinem eigenen Konzept. Woher soll er also die Zeit nehmen, eine zusätzliche Idee umzusetzen?
Wenn man hingegen (unter der Annahme, die Idee sei doch etwas wert) einen Käufer finden will, dann ist nicht die Idee das Geschäftsmodell, sondern das Verkaufen von Ideen an sich.
Eine Idee zu monetarisieren ist ein langjähriger Prozess und benötigt kompetente Umsetzer. Es braucht vollen Fokus auf das Geschäftsmodell für meistens mehr als drei Jahre. Youtube war übrigens nicht die erste Videoplattform im Internet. Pizzahut hat nicht die Pizza erfunden und Starbucks nicht den Kaffee.
Schon vor Starbucks hatten tausende Menschen die Idee, eine Kaffeekette aufzubauen.

Denkfehler 4:
Ein Patent ist sehr kostenintensiv und ausserdem sehr aufwändig. Wenn man nicht das Geld hat, ein Patent gerichtlich durchzusetzen, dann nützt es auch nicht, dieses einzutragen. Eher erreicht man das Gegenteil: Durch die Anmeldung eines Patentes muss man sämtliche Details dieses Produktes oder Systems offenlegen. Das heisst, es ist per sofort öffentlich. Wenn man nicht die finanziellen Mittel hat, dieses Patent mit Anwälten vor Gericht zu verteidigen, dann wird sich niemand fürchten, das Know How zu verwenden und leicht abgeändert zu vermarkten.


Zwei weitere Beispiele aus dem Markt:

a)
Nestlé hat mit Nespresso mehrere Dutzend Patente für sein Kapselsystem angemeldet. Der Milliardenkonzern unterlag jedoch - trotz einer Armee der besten Anwälte - dem vergleichsweise kleinen Unternehmen Denner. Denner darf Kapseln verkaufen, die in die Kapselmaschine von Nespresso passen.
Wenn selbst Nespresso seine Patente nicht verteidigen kann - wie will das denn ein junges Unternehmen bewerkstelligen?

b)
ZocDoc plant zur Zeit seinen Börsengang in Milliardenhöhe. Das Unternehmen hat ein super Geschäftsmodell und hat einige Prozesse patentiert. Nun kann jedes Unternehmen (diese gibt es weltweit, nicht nur in China) diese tollsten Prozesse von ZocDoc einsehen. Schlussendlich ist die Vielfalt im Geschäftsalltag so gross, dass mit einer leichten Adaption dieser patentierten Prozesse das Patent nicht mehr greift. Nun hat aber ZocDoc tiefe Einblicke ermöglicht. Rocket Internet wird dankbar sein.


Meine Regel zum Erfolg im Markt:

Patente sind meistens nur sinnvoll, wenn man echte Technologien entwickelt hat. Ansonsten gilt:
Nicht die Grossen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.
Danke an dieser Stelle an Roderich Hess für diesen griffigen Spruch, der es in sich hat.

Montag, 13. Mai 2013

"Hat jemand eine gute Geschäftsidee, um ein Unternehmen zu gründen? Ich frage mich, ob ich Unternehmer werden sollte."


Eine gute Frage! Du hast deine Idee ja bereits: Unternehmer zu werden ist eine sehr gute Idee. Du wirst erfolgreicher als ein Angestellter es wird. Dies kommt daher, dass deine Motivation eine andere ist. Du wirst dir überlegen, wie du den Kundennutzen wirklich verbessern kannst. Und du wirst dich selber nicht an der Arbeitszeit messen, sondern an erreichten Zielen.

Nun, zu deiner Frage: Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es nicht darauf an kommt, welche Idee man umsetzt, sondern mit welcher Ausdauer und langfristiger Denkweise man dahinter steht. Ich habe jeden Tag einige Geschäftsideen, doch habe ich heute (mit zwei umgesetzten Ideen und Unternehmen) keine Zeit, diese neuen Ideen umzusetzen. Denn eines der wichtigsten Gebote ist: Fokus.
Du kannst nicht alles auf einmal tun. Richtig Erfolg wirst du haben, wenn du zwei Jahre dran bleibst. Und dann mit dem gelernten nochmals zwei Jahre durchhältst. Und wenn es sein muss, nochmals drei Jahre... Vergangene Entscheidungen dürfen nie deine heutigen Entscheidungen beeinflussen. Bsp: Wenn du heute ein Auto kaufst und es nach zwei Monaten zu Schrott fährst, heisst das nicht, dass du ein neues Auto kaufen musst. Du musst als Unternehmer alle Entscheidungen rational treffen. Das heisst, du bleibst ruhig und überlegst dir, wie du aus der aktuellen Situation das Beste machen kannst. Somit kommen wir zum KO-Kriterium. Als Unternehmer bist du (fast nur) geeignet, wenn du Optimist bist. Ansonsten hast du es schwer. Natürlich gibt es auch Beispiele von pessimistischen Unternehmern, die Erfolg hatten. Wenn du ein Pessimist bist, ist dein Erfolg (das behaupte ich mutmasslich) eher Glück. ZB. kannst du eine Technologie entwickeln, die vorher noch niemand entdeckt hat. Oder du stösst per Zufall auf eine Möglichkeit.

Achtung: Einen Zufall gibt es definitiv und immer im Unternehmertum. Wenn du die Möglichkeit, auf den Zufall zu stossen, zulässt, wirst du aber erfolgreicher. Konkret: Wenn du 20 Veranstaltungen pro Monat besuchts (Vernissagen, Businessclubs, Geschäftseröffnungen, ...), dann wirst du mehr Zufälle erleben, als wenn du nur eine besuchst.
Genau daran scheitert der Pessimist: Er erkennt das Potential einer neuen Möglichkeit nicht.


Google nach Peter Diamandis - und lese seine Stories. Er ist einer der brilliantesten Unternehmer, die es zur Zeit gibt. Wie bei Richard Branson ist es kein Zufall, wenn jemand über hundert Unternehmen in seinem Leben gründet.

Der wichtigste Unterschied zwischen Angestellten und Unternehmern? 
Hier ein kleines Gedankenexperiment:
Ein Angestellter und ein Unternehmer haben beide zehn Möglichkeiten. Von diesen zehn Möglichkeiten werden sich drei als sehr erfolgreiche Ideen herausstellen - was aber beide noch nicht wissen.
Der Unternehmer hat keine Angst vor dem Scheitern. Er probiert alle zehn Möglichkeiten aus und setzt sie - ohne einen Zeitaufwand zu scheuen - um.
Der Angestellte geht langsamer vor: Er probiert eine der zehn Möglichkeiten aus. Dabei merkt er nach kurzer Zeit, dass es nichts wird. Er schliesst aus seiner Erfahrung, dass diese Möglichkeiten doof sind. Die restlichen neun setzt er nicht um.

Nun: Vielleicht ist das der Grund, dass sich die Zeitungen darüber mokieren, wenn (angestellte) Topmanager Millionensaläre beziehen - während zu Unternehmern, aus welchen Milliardäre wurden, löblich berichtet wird.

Samstag, 4. August 2012

Geschäftsidee für Jugendliche unter 16 Jahren


"Hallo, ich möchte gerne ein eigenes kleines Unternehmen mit einer Webseite aufbauen und mir dazu eine Geschäftsidee überlegen, mit der ich etwas Geld verdienen kann. Nur weiss ich nicht, was ich machen darf und was ich nicht machen darf. Dürfte ich mit 16 Jahren z.B. schon einen Online Shop eröffnen auf welchem ich selbst gemachte Sachen verkaufe?
Könnt ihr mir da ein paar Tipps geben und mich Schlauer machen?"
Die Idee, etwas über deine Webseite zu verkaufen ist schon mal gut. Beachte; wenn du einen Online Shop machst, hast du bereits Fixkosten von rund 50.- Euro pro Monat.
Das beste Investment, das du jetzt schon machen kannst ist, dir die Fähigkeit anzueignen, Webseiten und Online Shops zu programmieren. Überzeuge deine Eltern, dir einige E-Books zu bezahlen, wo du lesen kannst, wie man ein Geschäft online aufbaut. Dann weitere E-Books, wie man Webseiten programmiert und für die Suchmaschinen optimiert. Dazu gibt es auch tausende Blogs, wo du Informationen kostenlos erhältst.
Melde dich bei kostenlosen Tools an wie zum Beispiel Wordpress. Wenn du das Programmieren von Webseiten beherrschst - was keine Hexerei ist - und deinen Onlineshop selbst bauen kannst, dann hast du schon die meisten Risiken aus der Welt geschafft. Und mit achtzehn Jahren, wenn du nicht mehr für jede Zahlung zu deinen Eltern rennen musst, kannst du richtig loslegen. Informatiker und Programmierer für jede Firma sehr teuer. Selbst wenn du später als Unternehmer nur noch Projektleiter bist, nützt dir dieses Know How sehr viel. An Unis gibt es keinen sinnvollen Studiengang für Suchmaschinen Optimierung.
Dies hat zwei Gründe:
  1. Das Internet wandelt sich so schnell, dass ein Lehrplan dem nicht nachkommt.
  2. Die Professoren sind meistens von der älteren Generation, die nicht den selben Umgang mit dem Internet hat wie heutige 15-jährige. Du bist mit dem IPhone aufgewachsen. Dein Hirn ist anders konditioniert.
Wenn du dir das Wissen aneignest, wie man eine Webseite bei Suchmaschinen zuoberst platziert, ohne Geld dafür zu bezahlen, dann kannst du dieses viel besser umsetzen als die anderen Marktteilnehmer, weil du in einem anderen Umfeld aufgewachsen bist als die heute 30-jährigen. Wenn du das Wetter von Morgen wissen möchtest, guckst du wahrscheinlich auf deinem Smartphone nach. Wenn du einen Song hören willst, lädst du diesen herunter und bedienst einen Torrent mit Einfachheit, während dein Vater wahrscheinlich nach einer halben Stunde die Funktionsweise noch nicht richtig versteht. Den Umstand, dass du in dieser wirtschaftlich interessanten und relevanten Zeit aufwächst, kannst du dir zu Nutzen machen, indem du deine Stärken gegenüber den anderen Marktteilnehmern (welche meistens doppelt oder drei Mal so alt sind wie du) ausbaust und dann ausspielst.
Wenn du weisst, wie man eine Webseite bei Google auf die erste Position bringt, ohne Geld dafür zu bezahlen, dann kannst du alles verkaufen. Im Internet gilt folgende Regel: Nicht die Grossen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.



Montag, 30. Mai 2011

Kann ich mein Produkt patentieren lassen?


Folgende Frage wurde gestellt: 

"Soweit meine Recherchen ergeben haben, kann ich mein Produkt patentieren lassen. Produktion wäre auf Vorrat und das Sortiment ist breit aber nicht tief (logisch, da nur ein Produkt). Das Problem bei mir ist halt, dass ich wirklich noch ganz am Anfang stehe, (...). Hast du Ideen wo ich mich am besten Informieren kann. Ich habe auch schon daran gedacht, meine Idee an einem Wettbewerb zu präsentieren. Ich bin auch Schweizer und habe gesehen dass z.B die Sendung Kassensturz eine Aktion "Schweizer Jugend forscht" oder so irgendwie lanciert und das jährlich. Da ich noch relativ jung bin könnte das ein Start sein. Aber auch da stellen sich wieder Fragen. Hast du eine Idee wie ich starten könnte? Ach und wegen der Produktion. Ich müsste das Produkt in Massen herstellen, Material Plastik. Am besten natürlich im Ausland, kennst du dich damit aus?"

Schweizer Jugend forscht ist vielleicht interessant. Dort erhältst du aber nicht die wirtschaftliche Unterstützung, die du suchst. Wede dich an das IVE (Institute for Valuebased Enterprise), an das IFJ (Institut für Jungunternehmen), melde dich bei Venture Lab an oder beim Venture Training.
Reiche deine Geschäftsidee bei der De Vigier Stiftung ein. Wenn du den Businessplan bereits geschrieben hast, reiche ihn ein beim Homberger Unternehmerpreis, bei Startup.ch und beim AXA Innovation Award. So kannst du Preisgelder gewinnen sowie Publicity erhalten. Des weiteren gibt es viele interessante Unternehmerkreise, speziell für junge Unternehmer ausgelegt. Start Global.org wartet ebenfalls auf dich.

Du musst Netzwerken. Schau mal rein beim PCU (Pioneers' Club). Vergiss dabei, dass jemand deine Geschäftsidee kopieren könnte. Die Leute, die fähig sind, solche Ideen umzusetzen, haben selbst keine Zeit noch mehr zu machen. Sie haben selbst 20 Ideen. Die Idee ist dabei stets das geringste. Die Umsetzung ist so Zeitaufwendig, dass du keine Angst haben musst. Leute, die etwas kopieren, schauen sich am Markt um; wenn etwas schon 1-2 Jahre funktioniert, dann macht es für jemanden Sinn, dieses Produkt zu kopieren. Dabei schaut man, wo die Konkurrenz schwächen hat, und was man besser machen kann. Weil diese Leute dann viel Geld in die Hand nehmen können, musst du deinen Markteintritt und deine USPs aufs genaueste planen.

Nach wie vor glaube ich nicht, dass in deinem Fall ein Patent Sinn macht. Weil Patente sind so teuer und Zeitaufwendig, bis du es hast ist dir die Freude am Produkt vergangen. Zudem schützt dich ein Patent nicht wirklich (wenn nicht mal Nespresso mit 3.2 Milliarden Umsatz ein Patent geholfen hat, wie dann dir?). Innovation und die Fähigkeit zur Marktanpassung sind es, was ein Unternehmen erfolgreich macht. Dabei ist meistens nicht das Produkt entscheidend, sondern der Unternehmer selbst.

Die Herstellung deines Produktes ist das letzte, was du dir sorgen machen musst. Da gibt es hunderte Unternehmen auf der Welt, die das können. Du kanns sogar wählen, ob du China, Indien, Japan, USA, Russland usw. möchtest. Bevor du die Produktion angehen kannst, musst du aber dein gesamtes Unternehmen planen.
Woher wissen die Kunden, dass man dein Produkt kaufen kann?
Wo wird es verkauft?
Wie viel musst du produzieren?
Was ist der richtige Preis?


Hast du dir dazu schon Gedanken gemacht?
Fragen können gestellt werden an: yourmtm@gmail.com

Sonntag, 2. Januar 2011

Ist Buchhandel eine gute Geschäftsidee?


Frage: Wir haben die Idee, eine Entsorgungsfirma für Bücher zu gründen, um die Bücher dann auf Internetplattformen wie Amazon, Booklooker und ähnlichen zu verkaufen.
Was denkt ihr über die Idee? Ich finden es eine Schande, Bücher wegzuwerfen.
Ich habe mal im TV einen Typen vom Dorfer Flughafen gesehen, der seit dem 11.09.2001 eine Entsorgungsfirma für Flüssigkeitsbehälter in Gepäckstücken gegründet hat.
Er wurde mit Entsorgung Millionär, wie denkt ihr denn über meine bzw. unsere idee ?


Die Idee ist schon mal sehr gut.
Somit finde ich einige Bemerkungen auf dem Gutefrage-Portal nicht sehr angebracht. Wie du aber siehst, musst du für dein Geschäftsmodell die richtige Argumentation finden, um "kostenlos" an dein Produkt zu gelangen (und andere nicht vor den Kopf zu stossen). Ich sehe darin aber kein Problem. Statt "Entsorgungsfirma" nenne dich z.B. "kostenloser Abholdienst" und spende 10% deines Gewinnes an eine gemeinnützige Organisation. So kannst du einfacher weitere Buchspender generieren.
Dass die Idee nicht neu ist, heisst nicht, dass man damit kein Geld verdienen kann.
Youtube war nicht die erste Videoplattform im Internet. Jahre zuvor ist eine Firma mit der exakt der selben Idee gescheitert. Mac Donalds war nicht das erste Restaurant, und bestimmt war auch Tetra Pack nicht der erste Verpackungshersteller.
Betrug ist es nicht, ihr sollt aber so geschickt argumentieren, dass auch die Leute es angemessen finden, die hier von Betrug sprechen. Zum Beispiel verdienen viele Firmen Geld mit dem kostenlosen Erhalt von PET-Getränkeflaschen. Diesen Rohstoff verkaufen sie auf dem Markt für gutes Geld.
Niemand denkt, dass man für das Gemüse in der Grünabfuhr noch Geld erhalten soll, doch ist es ein Milliardengeschäft.
Was die meisten grossen Unternehmen gemeinsam haben: Jemand hat sich lange Zeit hingesetzt und gerechnet, geplant und gegrübelt, statt einfach sofort zu arbeiten. Wenn ich jemandem erzähle, ich möchte eine Kaffeekette gründen, wo ein Kaffe doppelt so viel kostet wie überall sonst, und die Lokale sind an den teuersten Lagen in der Stadt, dann sagt jeder: Du wirst keine Kunden haben wenn der Preis  so hoch ist. Starbucks hat aber genau das gemacht. Und Starbucks hat viele Kunden.
Genauso gibt es Pizza Hut, 7-eleven, und tausende andere Unternehmen, welche die meisten Leute sogar gar nicht kennen. Zum Beispiel Ballancer, eine deutsche Firma für Schönheitspflege. Sie wurde im Jahr 2000 gegründet und konnte in nur 10 Jahren 650 Franchisenehmer aufbauen. Was alle diese Unternehmen gemeinsam haben ist, dass ZUERST überlegt wurde, wie ein einfaches Geschäftsmodell im GROSSEN Format umgesetzt werden kann. Willst du mit Büchern Geld verdienen, dann denke in der Grösse von Amazon. Amazon wurde 1994 gegründet und macht heute 24.5 Milliarden USD Umsatz. Nicht weil ein Mensch sich am Anfang überlegte, wie er Bücher in seiner Stadt verkaufen kann, sondern weil er sich überlegte, welche Mechanismen er einrichten muss, dass er seine Bücher weltweit verkaufen kann. Wenn du also dein Geschäftsmodell rechnest, rechne so, dass du dein Abholangebot möglichst bald in ganz Deutschland und dann in ganz Europa anbieten kannst. Dein Verkaufsangebot solltest du wie Amazon an die ganze Welt richten. Dann reicht dir auch ein Gewinn von 5 Cent pro Buch.
Mit dem Wachstum musst du zurecht kommen; deshalb ist es unerlässlich, dass du alle Geschäftsprozesse automatisierst. Wenn du heute für gewisse Prozesse viel Zeit aufwenden musst, dann hast du bei 25 mal grösserem Volumen keine Zeit mehr dafür. Eine ISBN Datenbank mit Einlesegerät und automatischer Integration des Artikels im Onlineshop ist ein guter Ansatz.
Für nicht automatisierbare Prozesse ist eine Lösung, Personal einzustellen. Wenn du das so rechnen kannst, dass du den Angestellten nur Stundenlohn bezahlen musst, und diese während der Arbeitszeit mehr erwirtschaften als sie kosten, dann sind gute Voraussetzungen zum Erfolg geschaffen. Eine andere Möglichkeit ist, gewisse Prozesse zu outsourcen. Mit Seiten wie Freelancer.com (von solchen Seiten gibt es sehr viele) kannst du sogar Leute aus Indien, China oder Brasilien für dich arbeiten lassen. In einem Land mit 2$ Tageslohn kommst du bei einem Angebot von 5$ sehr gut an.

Freitag, 26. November 2010

Investoren für die Geschäftsidee?


"Hallo ich suche Investoren für meine Geschäftsidee. Meine Frage ist, wie man investoren bekommt."


Um Investoren zu finden, benötigt man erst Mal einen Businessplan.
Schreibe einen Businessplan. Am Besten sind ausserdem ein Proof of Concept oder gar ein bis zwei Jahre existierendes Geschäft.

Ein Businessplan setzt sich zum Beispiel folgendermassen zusammen:

Management Summary
(Hier findest der Leser alle Informationen des restlichen Businessplans knackig und verständlich zusammengefasst.)
  - Geschäftsidee/Hintergrund/Vision/Marktposition
  - Markt, Wettbewerb
  - Leistungen, Schützbarkeit
  - Rechtsform, Meilensteine
  - Team, Netzwerk
  - Wachstumsziele, Anträge, Argumente

Vision/Produkte
  - Vision
  - Produkt, Technologie
  - Geschäftsfeld

Analysen
  - Marktanalyse
  - Konkurrenzanalyse
  - Kundenanalyse
  - Analyse Marktbearbeitung
  - Analyse Geschäftsprozesse
  - Analyse Infrastruktur/Anlagevermögen
  - Analyse Wirtschaftlichkeit
  - SWOT und Erkenntnisse

Unternehmen
  - Schlüsselspieler
  - Beirat, Netzwerk

Proof of Concept
  - Bisherige Resultate

Strategie
  - Geschäftsmodell
  - Kernkompetenzen und Erfolgsfaktoren
  - Zukunftsmärkte
  - Wirtschaftliche Ziele
  - Qualitative Ziele und Positionierung
  - Skizzierung der Traumkunden

Massnahmen
  - Marketing, Projekte und Personal
  - Investitionsplanung
  - Wirtschaftlichkeit
  - Infrastruktur Massnahmen

Unternehmen
  - Marktauftritt, Projekte und Personal
  - Investitionsplanung
  - Analyse potenzieller Probleme
  - Meilensteine

Planrechnungnen
  - Investitionsrechnung
  - Plan-Erfolgsrechnung
  - Plan Cash Flow
  - Planbilanz
  - Liquiditätsplanung 1. Jahr
  - Kennzahlen
  - Finanzierungsstrategie/ EXIT Strategie (!)

Um diesen Businessplan zu schreiben brauchst du mindestens einen Monat Vollzeitarbeit.
Während des Schreibens wirst du zum absoluten Profi in deinem Businesscase.
Falls das Geschäftsmodell nicht funktioniert wirst du das sehr schnell selber merken.
Wenn du diesen Businessplan fertiggestellt hast, erhältst du jedes Geld das du brauchst.
Dabei gilt, dass der Aufwand der selbe ist, ob du von Investoren viel Geld raisen möchtest, oder sehr viel Geld. Geld ist genügend vorhanden, aber du musst dich zunächst eingehend mit deiner Businessidee befassen. Ansonsten kannst du kein Geschäftsmodell verkaufen.
Ohne Proof of Concept wird es zusätzlich schwierig, einen Investoren zu überzeugen.
Nach Investoren ausschau zu halten OHNE einen Businessplan erstellt zu haben, ist meistens sinnlos. Arbeite daran. Alles andere kommt von selbst.
Und du musst auch keine Angst haben, dass dir jemand die Geschäftsidee klauen könnte. Weil Ideen gibt es tausende. Die Umsetzung ist die Arbeit und das Anstrengende. Wie du die Idee umsetzt, erklärst du im Businessplan. Man kann ein Pizzarestaurant eröffnen, oder ein Pizza Franchising starten, bei welchem man die Geschäftsmöglichkeit an hunderte Restaurants verkauft. Skalierbarkeit ist ein Schlüssel zum Erfolg.
Und vorab: Bei jeder Geschäftsidee findest du hundert Freunde, die dir sagen, warum es nicht funktionieren kann. Doch Business funktioniert. Das Geld liegt auf der Strasse, man muss sich nur bücken - und das kann anstrengend sein. :-)
Viel Glück.